Narrenzunft 1967 St. Georgen e.V.
Narrenzunft 1967 St. Georgen e.V.

Chronik

Seit dem Jahre 2004 ist die Narrenzunft Mitglied der Föderation Europäischer Narren (FEN Südbaden). Bei den regelmäßigen Treffen werden Erfahrungen ausgetauscht und neue Freundschaften geschlossen. Die Mitgliedschaft hat sich als große Bereicherung für die Narrenzunft erwiesen.

Es war eine mutige Schar von 17 Personen, die den erforderlichen Idealismus mitbrachte, eine Narrenzunft zu gründen. Und dies gerade in St. Georgen, einen bis dahin fasnachtlich wenig erschlossenem Ort auf des Schwarzwaldes Höhen. Kaum einer der "Ur - St. Georgener" glaubte, dass sich dieses zarte, närrische Pflänzchen überhaupt entfalten, geschweige denn im konservativen Klima verbreiten könne. Mittlerweile ist aus den bescheidenen Würzelchen und wenigen Nadeln eine Fohre entstanden, die sich in der Bergstadt weiterentwickelt hat und andernorts mit Respekt betrachtet wird.

Nach längeren Überlegungen folgte man der Idee von Ernst Jäger und Fritz Wössner, als Narrensymbol den Fohrenzapfen zum bodenständigen Zeichen auszuwählen. Die erste Maske entstand beim Schonacher Bildhauer Willi Pfaff nach einer von Walter Kammerer gefertigten Zeichnung. Pfaff verstand es vortrefflich, der Maske ein verschmitztes Lächeln mitzugeben, womit die Maske nicht zu Unrecht zu einer der schönsten im Schwarzwald wurde. Fritz Wössner führte seinen Auftrag, das Häs mit einem Geschell zu vervollständigen, zur Zufriedenheit aller durch. Arno Schwede lieferte mit seinem "Bobbele" den Namensgrundstock, der 1967 zum Fohrenbobbele führte und bis heute Spitzname blieb. Damit die "Fohrenbobbele" mit ihrem Geschell hüpfen und tanzen konnten, wurde von Willi Löffler, einem bedeutenden deutschen Blasmusikkomponisten, der vom St. Georgener Emil Ries gedichtete Narrenmarsch in Noten umgesetzt. Diese Komposition ging in das Eigentum der Narrenzunft über.

Zum Zunftball 1970 bekam das "Bobbele" Gesellschaft durch das "Kräuterwieble". Seither präsentieren beide Fasnachtsfiguren die St. Georgener Narretei auch außerhalb der Region mit großem Erfolg.

Seit 1971 wird die Stadt zur Fasnachtszeit hochnärrisch geschmückt. Die "Spättle" wurden in monatelanger Arbeit von Hand gefertigt, genäht und Jahr für Jahr wieder erneuert und ausgebessert. Doch nichts hält ewig und deshalb wurden die vom Wetter gezeichneten Krawatten im Jahre 2010 durch neue bunte Kunsstofffähnchen ersetzt. Diese Stammen von einer norddeutschen Firma, welche sich auf Schiffahrtsartikel spezialisiert hat. Die gewählten Farben repräsentieren zudem alle St. Georgener Narrenvereine.

Der Rosenmontagsumzug entwickelte sich mit zunehmender Dauer zu einem fasnachtlich kulturellen Ereignis und ist immer gut besucht.

Die Gründungsmitglieder namentlich:

Else und Horst Donniges
Gerd Heller
Irma und Ernst Jäger
Christian Laska
Hermann Maier
Gertrud und Ludwig Schätzl
Willi und Erika Schmider
Heinrich Urbild
Arno Schwede
Kurt Ziemer
Hermann Witterich

Narrenzunft 1967 St. Georgen e.V.
Postfach 1304
78105 St. Georgen im Schwarzwald

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20.10.2018

Bobbelesitzung

15:00 Uhr Probelokal

 

Hüttenwochenende vom 28.09 - 30.09 im Mörderloch

 

siehe Termine

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